Die Falken Unterbezirk Bochum

 

Stadtteilprojekte

 


Projektkoordinatorinnen Hamme / Hofstede / Riemke:

Beatrice Röglin, Tel.: 0152 / 56170829, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Daria Stolfik, Tel.: 0152 / 54962528, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

HaRiHo bei Facebook: https://www.facebook.com/Stadtteilpartner

Den Bürgerinnen und Bürgern in Bochum-Hamme stehen 56.000 Euro aus dem so genannten „Verfügungsfonds Hamme“ zur Umsetzung von Stadtteil-Projekten zur Verfügung, die der Eingliederung von Geflüchteten dienen. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm NRW „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ und Mitteln der Stadt.

Die Bandbreite förderungsfähiger Projekte ist groß: Veranstaltungen, Workshops oder Kurse mit Kindern und Jugendlichen, Familien oder Senioren, Integrations- und Kulturprojekte, aber auch kleinere Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils können gefördert werden. Aufgrund des speziellen Förderhintergrundes sollen diese Veranstaltungen und Projekte insbesondere den Zugang und die Teilhabe von Geflüchteten ermöglichen.

Der „Verfügungsfonds Hamme“ unterstützt bürgerschaftliche Projekte mit der genannten Zielsetzung mit maximal 5.000 Euro pro Projekt. Die Projekte sollen dem Stadtteil Hamme sowie den Bewohner/-innen zu Gute kommen. Über die Verteilung der Gelder entscheidet ein Stadtteilbeirat, der sich aus 9 Mitgliedern zusammensetzt und sich in den kommenden Wochen zu einer ersten, konstituierenden Sitzung trifft.

Grundsätzlich kann jede/r die Förderung eines Projekts beantragen. Dies können Ansässige, Gruppen, Initiativen, (Förder-)Vereine, Einrichtungen und Verbände, aber auch Menschen sein, die in Hamme ihrem Beruf nachgehen, ihre Freizeit verbringen oder sich für den Stadtteil einsetzen wollen.


Vorschläge können im Quartiersmanagement HaRiHo oder bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Auf der Homepage der Stadt Bochum (www.bochum.de/stadterneuerung) werden in Kürze weitergehende Informationen zum Verfügungsfonds, insbesondere zur Antragsstellung, bereitgestellt.

Bis Ende Mai ist das Quartiersmanagement HaRiHo im Bürgerhaus Hamme aufgrund von Umbauarbeiten nicht für Besucher zugänglich – bleibt aber per Telefon und Mail erreichbar.

Anfragen und Informationen:


Frau Daria Stolfik und Frau Beatrice Röglin, Quartiersmanagement HaRiHo – die Stadtteilpartner, Stadtteilbüro: Amtsstraße 10-12, 44809 Bochum, Tel.: 0152 - 549 62 52 8 oder 0152 – 561 70 82 9, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herr Gerrit Pannenborg, Amt für Stadtplanung und Wohnen; Tel: 0234/910 3709;
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Erfahrungsbericht des Lehrers und der Schüler*innen der 10.7 der Heinrich-Böll-Gesamtschule, mit denen wir die NS-Gedenkstätte Vogelsang in der Eifel besucht haben:


"Dank unserer wunderbaren Schulsozialarbeiterin Frau Onat-Seykan und der engagierten Sozialarbeiterinnen von HaRiHo (...) konnte unsere 10.7 am 13.11.2017 einen besonderen Ort besuchen (...).


In Vogelsang wurden in der NS-Zeit junge Erwachsene zu führenden Nazis ausgebildet. Sie sollten nach vierjähriger Ausbildung darauf vorbereitet werden, staatliche Verwaltungen in den Ländern aufzubauen, die Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg überfallen und beherrschen sollte. Die Gebäude von damals stehen noch, hinzugekommen sind einige Häuser, die von der belgischen Armee errichtet wurden, als diese nach dem Krieg dort stationiert war, sowie ein Besucherzentrum.

Der Besuch hat unsere SchülerInnen tief beeindruckt:

 


Alina: „Dort angekommen staunten wir über die Größe des Gebiets mit der schönen Natur. Von den Bergen aus konnte man bis nach Belgien sehen. Das Ausbildungslager ist noch fast komplett erhalten und hat sogar ein eigenes Kino und ein Schwimmbad. Wir haben nur einen kleinen Teil der Anlage besichtigen können und fühlten uns „klein“ angesichts der Natur, der riesigen Anlage, der großen Gebäude, der großen Fenster, der großen Räume. Jeder sollte sich so „klein“ wie nur möglich fühlen. Es war beängstigend.“

 


Lara: „Wir haben eine Führung über das Gelände bekommen. Uns wurden alte Räume gezeigt, wo die „Nazikader“ unterrichtet wurden, die Ärztekammern, ein Tresor, so groß wie ein normaler Raum mit einer normalen Tür. Die anderen Räume waren teilweise so groß wie bei manchen von uns heute eine ganze Wohnung, sie waren alle miteinander verbunden. Hier war man nie allein und unbeobachtet.“


Vanessa und Aleyna: „Thomas, ein Mitarbeiter der Gedenkstätte, hat mit uns ein Spiel gespielt, bei dem wir uns alle gegenseitig gezeichnet haben, um uns zu zeigen, dass jeder anders ist. Nach dem Spiel gab es eine Präsentation über Vogelsang mit Fotos, wie es dort aussah, als es noch eine NS-Ausbildungsstätte war. Auf den Bildern war deutlich zu erkennen, wer etwas zu sagen hat und wer gehorchen musste, denn die, die etwas zu sagen hatten, standen immer oben auf den Tribünen, und die einfachen Ausbildungsschüler standen alle unten in Reihen aufgestellt. Sie waren alle gleich gestellt, alle waren ungefähr gleich groß und hatten die gleiche Uniform an. Es war überhaupt gar kein Unterschied zwischen den einzelnen Menschen zu erkennen. Da wurde uns klar, warum wir vorher das Spiel gespielt haben, denn jede Zeichnung war anders, weil jeder von uns seine eigenen Merkmale hat, ob Brille, Muttermale oder die Augen. Durch die besonderen Merkmale unterscheiden wir uns voneinander, was jeden von uns zu einer einzigartigen Person macht.“

 


Ersin: „Wir haben uns schon so an die Freiheit gewöhnt, dass jeder so sein kann, wie er will, dass wir am Anfang den Sinn des Spiels nicht verstanden haben. Früher sollten alle so gleich aussehen wie möglich. Der Vogelsang-Ausflug hat mir deshalb gezeigt, in was für einer friedlichen Zeit wir leben und wie sehr ich das schätzen sollte.“

 


Selim: „Ich fand es echt beeindruckend, dass ich an einem Ort war, in dem Nazis ausgebildet wurden. Man hat auch viel darüber erfahren, wie es damals war. Viel hat sich da nicht verändert, wenn man sich die Bilder von damals ansah. Ich hab mich auch ein bisschen unwohl gefühlt.“

 


Vanessa und Aleyna: „Auf der Rückfahrt wurde noch sehr viel über die Fahrt geredet, da viele etwas erfahren haben, von dem sie vorher nichts gewusst haben.“ Enno: „Die Reise nach Vogelsang war spannend und informativ, eine Erfahrung fürs Leben, die man nie vergessen wird.“

 


Dieser Tag blieb nicht nur den Schülerinnen und Schülern in Erinnerung. Insbesondere auf der Rückfahrt im Bus, der Tag ging zu Ende, es wurde langsam dunkel, und wir kamen wegen des Berufsverkehrs auf der Autobahn kaum voran, entstand eine ganz besondere Atmosphäre: Ich habe meine Klasse noch nie so leise und nachdenklich, ja, noch nie so erwachsen erlebt wie an diesem Abend. Vielen Dank an Frau Onat-Seykan, an HaRiHo und an das Programm „Demokratie leben“, das uns die Fahrt finanziert hat."

 

Benjamin Kramm

Das Projekt „Spiel & Spot im Park“ von „HaRiHo – Die Stadtteilpartner“ kann ab April aufgrund der besseren Wetterbedingungen wieder zwei Mal im Monat bis Juli 2017 im Hammer Park stattfinden.

 

Folgendes wird im April angeboten:

 

Am Montag, den 10. April `17 können sich 9- bis 13-Jährige Kinder und Jugendliche  ab 16.00 Uhr auf dem Basketballfeld im Hammer Park am Korb ausprobieren.

 

Am Montag, den 24. April `17 gibt es für Kinder ab 10 Jahren und Jugendliche die Möglichkeit ab 16.00 Uhr die Sportart Beachvolleyball mit dem 1. VC Telstar Bochum auf dem dafür speziell angelegten Sandfeld im Park kennen zu lernen.

 

 

Treffpunkt für den gemeinsamen Weg zum Park ist vor dem Bürgerhaus Hamme, Amtsstraße 10, Bochum um 15:45 Uhr.

 

Anmeldung erforderlich

 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bei „HaRiHo – Die Stadtteilpartner“, Daria Stolfik, Tel.: 0152-54962528, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

 

Bei Bedarf können interessierte Gruppen aus Kinder- und Jugendeinrichtungen in Hamme von den Stadtteilpartnerinnen zum Treffpunkt am Bürgerhaus bzw. direkt zum Hammer Park und zurück begleitet werden.

 

Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Bochum können seit letztem Jahr im Oktober zwei Mal im Monat verschiedene kostenlose Sport- und Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche angeboten werden.

 

Ziel des Projekts soll sein Kinder und Jugendliche zur Bewegung zu motivieren, durch die Vorstellung verschiedener Sport- und Spielangebote nachhaltig den Spaß am Sport zu fördern und damit einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten.

Am 26.11.16 laden die in Hamme ansässigen Kirchengemeinden, Institutionen der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, ein lokales Café und engagierte Anwohner in der Zeit von 13.00 bis 19.00 Uhr zum Weihnachtsmarkt auf dem Außengelände und in den Räumlichkeiten der  Ev.-Luth. Kreuzgemeinde an der Gahlenschen Str. 146-150 ein. 
 
Auf dem Platz vor der Kirche wird es Stände geben, an denen man sich mit Glühwein, Eierlikörpunsch oder Kaffee aufwärmen und seinen Hunger mit  Herzhaftem vom Grill, Reibekuchen und orientalischen Veggie-Spezialitäten stillen kann. Auch der süße Gaumen kommt auf seine Kosten bei Plätzchen, Waffeln und Kuchen.
 
In besinnlicher Atmosphäre bietet der Kreativ- und Handarbeitsmarkt im großen Saal den Besucherinnen Inspirationen für Weihnachtsgeschenke wie Gestecke, Schmuck, Strickwaren, Holzdekorationen, Marmeladen und Liköre. Kinder und Erwachsene füllen den Raum mit weihnachtlichen Liedbeiträgen und Theaterstücken auf der Bühne.
 
Zu den Highlights des Tages gehört der Besuch des Nikolaus‘ um 17 Uhr und eine große Tombola mit attraktiven Preisen.
 
Viele der beteiligten Akteure spenden die Einnahmen ihres Verkaufs, z. B. an das Flüchtlingshilfenetzwerk HammeHilft!, die Selbsthilfegruppe und Beratungsstelle für Krebsbetroffene und Let Doctors Fly e.V..
 

Termine

April 2018:
Mo. 23.04.2018:  Outdoor-Spielenachmittag auf dem Hausacker
15:00 bis 17:00, Platz Am Hausacker 45a, neben KJFH Riemke
Mai 2018:
Fr. 04.05.2018 - Mo. 07.05.2018:  Spielstraße Sommerfest Tierheim
11-17 Uhr
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