Die Falken Unterbezirk Bochum

 

Schulgruppen

 


Ansprechpartner:

Johannes Scholz-Wittek, Tel.: 02327 / 88559, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Schade, seit dem 31.7.2011 ist die Preins Feld Hauptschule in Wattenscheid geschlossen. Zwei wesentliche Gründe sind die Ursache:

- schlechter Ruf der Hauptschulen insgesamt

- zu wenig Kinder, AUswirkungen der gebrutenschwachen Jahre.

 

Konzept zur Arbeitsgemeinschaft „Naturerlebnis“ in der OGS Lewacker- Schule

Ort:

Lewacker- Schule in Bochum Linden (Förderschule mit

Schwerpunkt Lernen)

Zielgruppe:

Schüler der 1. bis 6. Klasse (maximal 10 Teilnehmer)

Verantwortliche Fachkraft:

Beatrice Röglin (Dipl. Sozialarbeiterin/ Dipl.

Sozialpädagogin)

Zeit:

Schuljahr 2010/2011

Ziele:

1.) Förderung der geistigen, psychischen und körperlichen

Entwicklung durch die Bewegung und das freie Spielen

in der Natur

2.) Förderung der Phantasie und Kreativität durch die

Nutzung von Spielmaterialien aus der Natur

3.) Förderung aller Sinne in der Natur

4.) Räumliches und gegenständliches Kennenlernen der

natürlichen Umwelt

5.) Förderung der Selbständigkeit der Kinder

6.) Durch das Freie Spiel können Erfolgserlebnisse für die

Kinder entstehen, die ihr Selbstbild stärken

7.) Förderung des Umweltbewusstseins

Kurzbeschreibung der Arbeits-

gemeinschaft:

Lässt man sich von den Kindern heute erzählen, wie sie ihre Freizeit verbringen wird häufig deutlich, dass diese überwiegend in der Wohnung verbracht wird (Computerspiele, Fernsehen usw.).

Die Folgen dieser Freizeitgestaltung sind häufig Übergewicht aufgrund mangelnder Bewegung, ein schlechtes Immunsystem aufgrund der fehlenden Bewegung an der frischen Luft, Haltungsstörungen, schlechte motorische Fähigkeiten, fehlende Phantasie und vieles mehr.

Um die Freizeitgestaltung der Kinder jedoch zu erweitern und diesen negativen Folgen entgegenzuwirken, bieten die Fachkräfte der OGS an der Lewacker-Schule einmal in der Woche für 1 bis 2 Stunden am Nachmittag eine Naturerlebnis-AG an, die den Kindern die Natur spielerisch näher bringen soll.

In dieser Zeit werden die Kinder zu jeder Jahreszeit die an der Schule anliegende Natur aufsuchen und dort die Lebensräume Wald, Wiese und Wasser näher kennen lernen.

Neben bestimmten Aktionen, die von der Fachkraft gestaltet und geplant werden, werden die Kinder auch Zeit für das Freie Spiel in der Natur haben.

 

 

Konzept zur Arbeitsgemeinschaft „Vorlesen“ in der OGS Lewacker- Schule

Ort:

Lewacker- Schule in Bochum Linden (Förderschule mit

Schwerpunkt Lernen)

Zielgruppe:

Schüler der 1. bis 6. Klasse (maximal 10 Teilnehmer)

Verantwortliche Fachkraft:

Beatrice Röglin (Dipl. Sozialarbeiterin/ Dipl.

Sozialpädagogin)

Zeit:

Schuljahr 2010/2011

Ziele:

1.) Vermittlung von Lesemotivation

2.) Förderung der Sprach- und Ausdrucksfähigkeit

3.) Förderung der Konzentrationsfähigkeit

4.) Förderung von neuronalen Strukturen für

Lernkompetenz

5.) Kompensation der fehlenden Vorleseerfahrungen im

familiären Umfeld

6.) Stärkung der Sozialkompetenzen der Kinder

7.) Förderung der emotionalen Entwicklung

Kurzbeschreibung der Arbeits-

gemeinschaft:

Laut einer Vorlesestudie der Deutschen Bahn AG und der Zeitschrift Die Zeit aus dem Jahr 2008 wird 37% der befragten Kinder nie vorgelesen.

Da jedoch über das Vorlesen Lesekompetenzen und damit entscheidende Bildungschancen vermittelt werden können, wird im Schuljahr 2010/2011 in der Nachmittagsbetreuung an der Lewacker-Schule einmal wöchentlich von einer sozialpädagogischen Fachkraft eine Vorlesestunde angeboten.

In einem Aktionsraum der Schule wird eine bequeme Leseecke eingerichtet, in der das Vorlesen in einer angenehmen, ungezwungenen Atmosphäre stattfindet. Anhand verschiedener Kinderbücher, die auf die Interessen der Kinder abgestimmt werden, sollen die teilnehmenden Schüler zum zuhören, phantasieren, eigenständigen lesen und Geschichten erzählen motiviert werden.

Konzept für ein Tutorensystem an der Lewacker-Schule in Kooperation mit dem Offenen Ganztag

1. Ausgangssituation:

 

In der Unterstufe der Lewacker-Schule (eine Förderschule mit dem Schwerpunkt „Lernen“) besteht in jeder Klasse, über den regulären Unterricht hinaus, ein zusätzlicher Förderbedarf bei den Schülern der 1. bis 4. Klasse.

Vor allem bei Kindern mit Migrationshintergrund sind sprachliche Defizite deutlich, die mit Hilfe von zusätzlicher Lernförderung aufgefangen werden müssen.

Zudem ist bei vielen Schülern auch eine Hilfestellung zum selbstständigen Lernen und zur Lernorganisation notwendig.

Während des regulären Unterrichts kann nicht ausreichend auf jedes Kind und deren individuelle Bedürfnisse eingegangen werden.

Einige Schüler der Unterstufe werden nach dem Unterricht bereits durch die Fachkräfte des Offenen Ganztags betreut und gefördert, aber aufgrund der zum Teil gravierenden Defizite im Lernstand der Schüler, ist eine intensive 1:1-Förderung notwendig, die jedoch aufgrund des Personalschlüssels im Bereich des Offenen Ganztags nicht realisiert werden kann.

Zudem zeichnet sich ab, dass viele Eltern ihren Kindern nicht die nötige (finanzielle oder soziale) Unterstützung beim Lernen bieten können, was sich negativ auf die schulischen Leistungen der Kinder auswirkt und den Bedarf einer Lernförderung noch deutlicher macht.

Es ist jedoch wichtig, dass man früh mit einer intensiven Förderung der Kinder beginnt, um weiteren Defiziten vorzubeugen.

Zudem entstand die Überlegung, dass besonders für Schüler der Förderschule ein Zertifikat, das sie nach 1 Jahr Teilnahme an dem Tutorensystem erhalten sollen und neben den Schulnoten auch die sozialen Kompetenzen widerspiegelt, mehr Chancengleichheit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bietet.

Hinzu kommt, dass die Vermittlung von Lernstoff und die Reflexion von Lernprozessen auch den eigenen Lernfortschritt der OberstufenschülerInnen ganz wesentlich fördern kann („Lernen durch Lehren“).

Somit hat das Tutorensystem „Schüler helfen Schüler“ positive Wirkungen für die Schüler der Unter- und Oberstufe.

Aufgrund dieser Gegebenheiten entstand die Idee das Tutorensystem „Schüler helfen Schüler“ in Kooperation mit den Klassen 9 und 10 der Lewacker-Schule durchzuführen.

2. Projektverlauf:

Im laufenden Schuljahr 2011/2012 soll ein Tutorensystem in der Lewacker-Schule aufgebaut werden, in dem Oberstufenschüler der 9. und 10. Klasse Nachhilfe- und Förderunterricht für Unterstufenschüler mit besonderem Förderbedarf anbieten. Dieses soll sich soweit etablieren, dass es in den darauffolgenden Schuljahren fortgeführt und gegebenenfalls weiterentwickelt werden kann.

Personal:

Das Tutorenprogramm soll von einer pädagogischen Fachkraft (Projektkoordinatorin) angeleitet werden.

Dazu ist eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrern und der Schulleitung erforderlich.

 

Inhaltlicher Ablauf:

1. Motivationsphase:

Zu Beginn des Projekts wird die Projektkoordinatorin in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und Lehrern der Oberstufe das Tutorensystem in der 9. und 10. Klasse der Lewacker-Schule vorstellen und interessierte Schüler zur ehrenamtlichen Teilnahme motivieren.

 

Zudem wird ein Elternabend durchgeführt, bei dem die Eltern der Ober- und Unterstufenschüler über das Tutorensystem informiert werden. Dabei soll deutlich gemacht werden, dass es sich um ein kostenloses Angebot der Schule handelt.

 

Nach dieser Veranstaltung soll in Absprache mit den Lehrern, Eltern und Schülern herausgearbeitet werden, welche Oberstufenschüler an der Durchführung des Tutorensystems interessiert sind und bei welchen Unterstufenschülern ein Förderbedarf besteht.

Um die Zuverlässigkeit des Tutorensystems zu gewährleisten, werden Vereinbarungen erarbeitet, die zu einer Teilnahme für ein Schuljahr verpflichten.

 

2. Schulungsphase:

Im weiteren Verlauf führt die Projektkoordinatorin mit den Oberstufenschülern Schulungseinheiten durch, die die Tutoren fachlich auf ihre Tätigkeit vorbereiten.

In Absprache mit den Lehrern der Unterstufe wird den Tutoren der Schulstoff vermittelt, der in den Klassen 1 bis 4 auf dem Lehrplan steht. Den Tutoren wird im Rahmen dieser Schulungen das nötige Material für die Nachhilfe bereitgestellt.

 

3. Durchführung des Tutorensystems:

Orientiert am individuellen Förderbedarf des Unterstufenschülers wird 1 bis 2 Mal wöchentlich eine Nachhilfestunde im zeitlichen Umfang von maximal 90 Minuten (mit Pausen) durchgeführt. In den Vorgesprächen werden die Fächer ausgewählt, in denen besonderer Förderbedarf besteht.

Die genaue Zeit des Nachhilfeunterrichts richtet sich nach dem Stundenplan der Oberstufenschüler.

Unterstufenschüler, die gegebenenfalls auf den Beginn ihrer Nachhilfestunde warten müssen, weil der Tutor länger am regulären Unterricht teilnehmen muss, können die Zeit in der Nachmittagsbetreuung überbrücken.

 

Die Tutoren werden während der ersten Einheiten von der Projektkoordinatorin begleitet und erhalten bei Bedarf Beratung und Unterstützung.

Die Projektkoordinatorin arbeitet dabei bei jedem Tutor heraus, welche sozialen Kompetenzen dieser aufzeigt, um diese später in einem Zertifikat zu beschreiben.

Während des Projektverlaufs werden regelmäßig Teamsitzungen mit den Tutoren durchgeführt, die den Oberstufenschülern die Möglichkeit bieten über ihre Erfahrungen zu berichten oder Fragen an die Projektkoordinatorin zu richten.

 

4. Abschlussfest/ Übergabe der Zertifikate:

Im Rahmen der Abschlussfeier der 10. Klasse am Ende des Schuljahres werden den teilnehmenden Tutoren feierlich die Zertifikate überreicht.

Den Tutoren wird ein offizielles und vom Schulleiter unterschriebenes Zertifikat ausgestellt, das ihre Tätigkeit beschreibt, ansprechend gestaltet ist und Bewerbungen beigefügt werden kann.

Die Feier soll den Teilnehmern die hohe Wertschätzung ihrer Tätigkeit und Selbstbewusstsein für den Einstieg in das Ausbildungs- bzw. Berufsleben vermitteln.